- Wie sieht Wandern in Deutschland eigentlich aus?
- Wie du deine erste Wanderroute in Deutschland auswählst
- Wanderausrüstung für Anfänger: Was du wirklich brauchst
- Sicherheit und Vorbereitung: Die wichtigsten Wandertipps für Anfänger
- Shokz entdecken: Die sichere Open-Ear-Audio-Wahl für Outdoor-Einsteiger
- Häufige Fragen zum Wandern für Anfänger
Wenn du gerne Outdoor-Sport treiben willst, ist Wandern ein unkomplizierter Einstieg. Du könntest theoretisch jetzt losgehen, selbst ohne teure Ausrüstung. Alles, was du brauchst, ist eine Strecke und ein wenig Zeit.
Dennoch wollen viele irgendwann mehr als nur den 5-km-Rundweg vor der Haustür meistern und sich vielleicht an anspruchsvolles Terrain (einfache Bergbesteigung) oder an eine Tour über mehrere Tage wagen.
Deshalb zeigen wir, was du für deine erste richtige Wanderung wissen solltest – die richtige Ausrüstung, die Wahl der Strecke und die Basics hinsichtlich Sicherheit.
Wie sieht Wandern in Deutschland eigentlich aus?
Bevor wir uns anschauen, was du für eine Wanderung brauchst, gibt es erst einmal die Frage, wo du am besten wandern kannst.
Du musst nicht in die Ferne schweifen, um schöne und abwechslungsreiche Wanderwege zu entdecken. Es bringt dir wenig, eine teure Wanderung im Ausland inklusive Übernachtungen und Flug zu buchen, nur um dann festzustellen, dass Wandern doch nichts für dich ist.
Es gibt in Deutschland ein 300.000 Kilometer langes Wegenetz aus markierten Wanderwegen – also fast einmal die Strecke zum Mond.
Tipp: Es müssen nicht unbedingt die Alpen sein für eine Wanderung.
Die Wanderlandschaft in Deutschland lässt sich grob so einteilen:
Flachland und Küste
In flachen Regionen und an der Küste gibt es kaum Höhenmeter, die du überwinden müsstest. Du kannst längere und entspannte Etappen im Münsterland oder an der Ostsee- und Nordseeküste planen.
Mittelgebirge
Harz, Schwarzwald, Eifel, Bayerischer Wald oder die Sächsische Schweiz sind die Herzstücke des Wanderns in Deutschland. Es gibt ein paar hundert Höhenmeter, die die Wanderung anspruchsvoller machen können; gleichzeitig sind die Wege gut ausgebaut, und es gibt viele Aussichtspunkte und Möglichkeiten zur Einkehr.
Das macht das Mittelgebirge gut geeignet für eine anspruchsvollere Wanderung als Einsteiger.
Alpen
Hier gibt es wunderschöne Wandermöglichkeiten, aber gleichzeitig ist das Terrain deutlich anspruchsvoller, und das Wetter kann wechselhaft sein. Die Alpen sind nur bedingt für eine Einsteiger-Wanderung zu empfehlen – versuche dich hier erst als Einsteiger, wenn du schon ein paar Touren im Mittelgebirge hinter dir hast.

Hinweis: Wanderwege in Deutschland sind gut beschildert und markiert – in der Regel mit farbigen Symbolen an Bäumen oder Steinen und Wegweisern, die Ziele und Gehzeit angeben. Dadurch wird die Gefahr gemindert, sich zu verlaufen.
Wie du deine erste Wanderroute in Deutschland auswählst
Ein klassischer Fehler, den viele Anfänger machen, ist es, ihre Wanderroute zu ambitioniert auszuwählen. Nur weil eine Wanderung mit einem spektakulären Gipfelfoto lockt, das schon zigmal in den sozialen Medien geteilt wurde, ist sie nicht für Anfänger geeignet.
Im Gegenteil: Was bringt dir das schönste Ziel, wenn du als Anfänger ohne entsprechende Ausdauer auf 20 Kilometern 1000 Höhenmeter überwinden musst und dir schon nach der Hälfte die Puste ausgeht?
Sei daher am Anfang nicht zu ambitioniert, was deine Wanderstrecke anbelangt. Für die erste Tour – wenn du wirklich noch nie richtig gewandert bist – reichen maximal zehn Kilometer und höchstens 300 Höhenmeter. Das ist realistisch in zwei bis drei Stunden zu schaffen, und du hast ein erstes Erfolgserlebnis. Danach kannst du die Anforderungen weiter steigern
Insgesamt sind Höhenmeter wichtiger als Kilometer. Auf flacher Ebene über einen asphaltierten Weg zu gehen, ist ein Spaziergang; zehn Kilometer mit 700 Metern Aufstieg sind hingegen herausfordernd.
Was deine Zeitplanung anbelangt, sind vier Kilometer pro Stunde auf der Ebene realistisch; beim Aufstieg brauchst du für 300 bis 400 Höhenmeter etwa eine Stunde (plus Pausen, die du möglicherweise einlegst).
Außerdem lohnt es sich für die ersten Wanderungen, dass du einen Rundweg nimmst, sodass du am Ende wieder automatisch zum Auto oder zum Bahnhof zurückkehrst, an dem du gestartet bist.
Passende Wandertouren für Einsteiger findest du online oder mit Smartphone-Apps. Dort kannst du häufig nach Länge, Höhenmetern und Schwierigkeit filtern und dich auf Wunsch auch von der App navigieren lassen. Wenn du es eher analog bevorzugst, können dir regionale Wandervereine oder Tourismusverbände weiterhelfen.
Zuletzt ist es ratsam, auf Einkehrmöglichkeiten auf der Wanderstrecke zu achten, wenn du mehrere Stunden unterwegs bist. Auf diese Weise kannst du dich unterwegs stärken und hast einen Rückzugsort, falls das Wetter kippen sollte.
Wanderausrüstung für Anfänger: Was du wirklich brauchst
Du hast einen groben Überblick erhalten, wo du am besten wandern kannst. Nun schauen wir uns an, welche Ausrüstung sich lohnt. Die gute Nachricht vorweg: Du musst kein Vermögen ausgeben, um gut vorbereitet zu sein.
Schuhe
Das Wichtigste sind die passenden Schuhe. An diesen solltest du nicht sparen, wenn du dir als Ziel gesetzt hast, regelmäßig wandern zu gehen. Außerdem lohnt es sich, dass du dich im Geschäft beraten lässt und die Schuhe probeträgst.
Für Touren im Mittelgebirge reichen niedrige oder halbhohe Wanderschuhe mit griffiger Sohle aus; schwere Bergstiefel sind nicht nötig.
Socken
Vermeide es, Socken aus Baumwolle zu tragen, weil diese die Feuchtigkeit aufsaugen und behalten, sodass es zu Blasen kommen kann. Besser sind Wandersocken aus Synthetik oder – wenn du es natürlich magst – aus Merinowolle.
Regenjacke
Das Wetter in Deutschland kann wechselhaft sein. Wenn es dich in die Berge zieht oder du über mehrere Tage wanderst, pack eine leichte Regenjacke ein, damit du nicht von einem unerwarteten Schauer überrascht wirst.
Rucksack
Für Tagestouren reichen 15 bis 25 Liter. Achte auf einen Hüftgurt, der das Gewicht von den Schultern auf die Hüfte verlagert und einen spürbaren Unterschied machen kann.
Das sollte in den Wanderrucksack
- Wasser: Plane mindestens 2 Liter ein – bei Hitze oder langen Strecken mehr.
- Essen: Ein Snack bestehend aus haltbaren Lebensmitteln wie Nüssen, Riegeln und Trockenobst.
- Kleidung im Zwiebelprinzip: Packe statt eines dichten Kleidungsstücks lieber mehrere dünne ein, die du kombinieren kannst – Funktionsshirt, dünner Pullover oder Fleece, Regenjacke.
- Sonnenschutz: Bedenke, dass die UV-Strahlung in den Höhen zunimmt.
- Erste-Hilfe-Set: Dazu gehören Blasenpflaster, reguläre Pflaster, Wunddesinfektion, Schmerztabletten.
- Powerbank: Um im Notfall dein Handy aufzuladen.
- Müllbeutel: Zum Sammeln deines Abfalls.
Was du für deine ersten Wanderungen nicht brauchst
Optional für Wander-Einsteiger sind Wanderstöcke, ein GPS-Gerät, ein Trinksystem oder eine spezielle Softshell-Hose. Das kannst du dir später immer noch zulegen, wenn du weißt, dass du Wandern langfristig als Hobby betreibst.
Sicherheit und Vorbereitung: Die wichtigsten Wandertipps für Anfänger
Wandern ist zwar keine Risikosportart, aber ein paar Dinge solltest du dennoch beherzigen.
- Prüf am Morgen der Tour das Wetter: Im Mittelgebirge und erst recht in den Alpen ändert sich das Wetter schnell, und Gewitter am Nachmittag sind im Sommer häufig.
- Starte nicht zu spät: Wenn du früh mit der Wanderung beginnst, sind die Wege noch leerer, und du gerätst nicht in die Nachmittagshitze oder in die Dämmerung.
- Lade Karten offline herunter: Für den Fall, dass der Handyempfang nur schwach ist, solltest du dir wichtige Kartenausschnitte vorab herunterladen.
- Merk dir die Notrufnummer: Die Nummer 112 ist in ganz Deutschland und der EU gültig.
- Kenn dein Limit und kehre bei Bedarf um: Wenn du keinen Rundweg wanderst, lege vorher fest, wann du umkehrst – z. B. eine feste Uhrzeit oder ein bestimmter Punkt auf dem Weg.
- Lauf nicht abseits der Wege: Bleib aus Gründen des Naturschutzes und wegen der Wildtiere immer auf den Wegen.
- Hör auf deinen Körper: Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit können unter anderem auf Flüssigkeits- oder Energiemangel hindeuten
Shokz entdecken: Die sichere Open-Ear-Audio-Wahl für Outdoor-Einsteiger
Vielleicht hörst du beim Wandern gerne Musik oder einen Podcast – oder lässt dir über Kopfhörer den Weg über die Wander-App ansagen. Nutzt du dafür normale In-Ear-Kopfhörer, verschließen diese den Gehörgang, und du hörst nicht mehr, was um dich herum eigentlich passiert.

Einen Vorteil beim Wandern bieten hier Open-Ear-Kopfhörer, die vor oder neben dem Ohr sitzen und den Gehörgang nicht verschließen.
Das sind zwei passende Modelle, die Shokz anbietet:
OpenRun Pro 2
Die OpenRun Pro 2 sind Kopfhörer mit Knochenschall-Technologie und einem Nackenbügel, der auch bei Bewegung sicher sitzt. Für Wanderungen ist es besonders praktisch, dass nichts im Ohr sitzt, was drücken oder verrutschen kann.
Der Bügel läuft hinter dem Kopf, ist also in der Regel weder deiner Kappe noch deiner Sonnenbrille im Weg. Wenn du den Entschluss gefasst hast, regelmäßig zu wandern und Wert auf einen festen Halt legst, bist du mit diesen Kopfhörern gut aufgestellt.
OpenFit 2+
Die OpenFit 2+ setzen auf ein offenes Ohrbügel-Design ohne Nackenband: Jeder Ohrhörer wird einzeln über das Ohr gehängt. Das ist die unauffälligere Modell-Variante und angenehm, wenn du nicht das Gefühl von etwas am Nacken magst. Auch hier bleibt der Gehörgang frei für mehr Umgebungswahrnehmung.
Häufige Fragen zum Wandern für Anfänger
Wie fängt man am besten mit dem Wandern als Anfänger an?
Geh einfach los – du brauchst keine Spezialausrüstung. Such dir einen markierten Rundweg mit einer Länge von maximal 10 Kilometern und denk an bequeme Schuhe mit einer griffigen Sohle, Wasser, Snacks und eine Regenjacke.
Wie fit muss ich als Anfänger sein, um zu wandern?
Für eine leichte Tagestour im Flachland oder auch im Mittelgebirge reicht eine Alltagsfitness. Wenn du eine Stunde ohne Pause spazieren gehen kannst, schaffst du es als Einsteiger auch eine Wanderung von 10 Kilometern anzugehen. Beachte, dass das Überwinden von vielen Höhenmetern etwas mehr Fitness erfordert.
Brauche ich Wanderstöcke als Anfänger?
Für die erste Wandertour als Anfänger brauchst du keine Wanderstöcke. Sie können später hilfreich sein, wenn du viel bergab gehst oder bei Strecken mit vielen Höhenmetern, weil sie die Knie entlasten.



