- Warum das richtige Headset für Meetings wichtig ist
- Typische Probleme mit In-Ear-Headsets bei Arbeitscalls
- Worauf du beim besten Headset für Meetings achten solltest
- Open-Ear-Headsets erklärt – warum sie zur Meeting-Kommunikation passen
- Lerne Shokz OpenMeet und OpenComm2 kennen – gebaut für bessere Arbeitskommunikation
- Fazit: Das beste Headset für Meetings ist das, das zu deinem Arbeitstag passt
- FAQs – Headset für Meetings
Wer im Büro arbeitet, verbringt oft mehrere Stunden die Woche in Video-Calls – mehr als dir wahrscheinlich lieb ist. Das richtige Headset ist deshalb grundlegend, entscheidet es doch über Komfort und Konzentration beim Call.
Dieser Artikel zeigt dir, wieso ein passendes Headset für Meetings so wichtig ist, worauf du beim Kauf achten solltest und wieso In-Ear-Kopfhörer nicht ideal für den Arbeitsalltag sind.
Außerdem stellen wir die Shokz-Headsets OpenMeet und OpenComm2 im Detail vor.

Warum das richtige Headset für Meetings wichtig ist
Bevor wir konkrete Modelle näher betrachten, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, warum die Wahl des richtigen Headsets heute mehr Gewicht hat als noch vor ein paar Jahren.
Meetings sind länger, häufiger und hybrider geworden
Meetings finden immer seltener in einem Raum statt, in dem alle Teilnehmer physisch tatsächlich anwesend sind. Heutzutage kann es vorkommen, dass ein Teil des Teams im Büro sitzt, ein Teil wiederum verteilt auf der ganzen Welt im Homeoffice – und manche Mitarbeiter nehmen vielleicht gerade im Zug am Meeting teil.
Dieser hybride Arbeitsalltag bedeutet, dass ein Headset mit verschiedenen Umgebungen klarkommen muss und dass du es den ganzen Tag trägst. Der Kopfhörer sollte deshalb nicht schon nach einer Stunde anfangen zu drücken und dir Kopfschmerzen bereiten.
Ein gutes Headset für Meetings bemerkst du nach einer gewissen Zeit überhaupt nicht mehr.
Ein gutes Meeting-Headset sollte beiden Seiten helfen, besser zu hören
Beim Kauf des passenden Headsets übersehen viele einen wichtigen Punkt: Nicht nur du solltest deine Gesprächspartner klar und deutlich hören können, sondern die Person, die mit dir spricht, muss auch dich gut verstehen können – sonst kann das Gespräch schnell frustrierend werden.
Das Mikrofon deines Headsets muss deshalb deine Stimme klar einfangen und Umgebungsgeräusche wie die klappernde Tastatur, Stimmen um dich herum oder Straßenlärm so gut wie möglich herausfiltern.
Dadurch wird das Gespräch professioneller, als wenn du oder dein Gesprächspartner ständig fragen: „Kannst du das bitte nochmal wiederholen?"
Typische Probleme mit In-Ear-Headsets bei Arbeitscalls
In-Ear-Kopfhörer mögen im Alltag gute Dienste leisten; für lange Meetings sind sie aber definitiv nicht geeignet. Das sind die Gründe:
Ermüdung der Ohren bei Meetings
In-Ear-Modelle stecken direkt in deinem Gehörgang und üben dauerhaft leichten Druck aus. Bei 30 Minuten Musikhören fällt das nicht auf, aber wenn du schon drei Meetings an einem Tag hattest, dann wahrscheinlich schon. Beim Feierabend bist du froh, die In-Ears endlich nicht mehr tragen zu müssen.
Du verlierst den Bezug zu deiner Umgebung
Earbuds mit Noise Cancelling schotten dich komplett ab. In manchen Situationen ist das praktisch, wenn du z.B. für eine gewisse Zeit konzentriert arbeiten willst, aber dich die Umgebungsgeräusche nerven – im Büro aber oftmals nicht. Wenn ein Kollege dich anspricht oder jemand an deiner Tür klopft, kriegst du das nicht mit. Arbeitest du zuhause, überhörst du vielleicht, dass dein Kind dich ruft oder dass der Paketbote klingelt.
Das „verstopfte Ohr"-Gefühl beim Sprechen
Vielleicht kennst du diesen Effekt: Mit In-Ear-Kopfhörern kann es passieren, dass deine eigene Stimme im Kopf dumpf und irgendwie fremd klingt. Das wird auch als Okklusionseffekt bezeichnet und macht Gespräche für dich unnatürlich; du lässt dich die ganze Zeit über von dem – für dich – komischen Klang deiner Stimme ablenken.
Für Musik gebaute Earbuds sind nicht immer für Meetings gemacht
Die meisten Earbuds sind primär für Musik entwickelt worden – für stundenlanges Reden und Sprachverständlichkeit sind sie dagegen nicht gedacht. Denn die Mikrofone sitzen eher weit weg vom Mund und filtern Geräusche in deiner Umgebung nur mäßig; hinzu kommt, dass der Akku keinen kompletten Arbeitstag durchhält. Für Meetings sind andere Prioritäten entscheidend.
Worauf du beim besten Headset für Meetings achten solltest
Diese Kriterien machen im Arbeitsalltag den Unterschied aus:
Komfort für den ganzen Tag
Egal wie gut die Audioqualität eines Headsets ist, wenn es nach zwei Stunden drückt, ist es eher weniger für den täglichen Einsatz geeignet.
Wichtig sind deshalb ein geringes Gewicht und ein Design, das nicht auf Dauer deine Ohren oder deinen Kopf durch ein Druckgefühl belastet. Vor allem wenn du eine Brille trägst, ist es wichtig, dass das Headset nicht mit den Bügeln kollidiert.
Klare Mikrofon-Aufnahme
Ein gutes Headset für Meetings verfügt über ein Mikrofon, das deine Stimme gezielt einfängt und Umgebungsgeräusche herausfiltert. Setze deshalb auf Mikrofonsysteme mit Rauschunterdrückung, um auf Calls bestmöglich vorbereitet zu sein.
Stabile drahtlose Verbindung
Mit einer zuverlässigen Bluetooth-Verbindung mit guter Reichweite bist du für Verbindungsabbrüche gewappnet. So kannst du dich frei bewegen, während du sprichst.
Situationsbewusstsein
Offene Headsets für Meetings punkten beim Situationsbewusstsein, denn du nimmst deine Umgebung weiter wahr, während du sprichst. So fühlst du dich weniger isoliert und bleibst für Personen im selben Raum ansprechbar. Dazu folgen im Anschluss noch mehr Details.
Akkulaufzeit und Schnellladen
Die Akkulaufzeit sollte den ganzen Tag über halten, und idealerweise gibt es eine Schnellladefunktion, mit der du das Headset in wenigen Minuten wieder für zwei Stunden oder mehr aufladen kannst. Das schützt dich vor der unangenehmen Situation, dass du kurz vor einem wichtigen Call merkst, dass der Akku fast leer ist.
Open-Ear-Headsets erklärt – warum sie zur Meeting-Kommunikation passen
Open-Ear-Headsets haben den großen Vorteil, dass sie nicht im Ohr sitzen und den Gehörgang verschließen. Stattdessen sitzen sie vor oder neben dem Ohr, und der Gehörgang bleibt frei – das Grundprinzip von Open-Ear.
Dafür nutzen Headsets die Knochenschalltechnologie, wie es auch Shokz tut. Der Ton wird dabei über sanfte Vibrationen direkt über den Wangenknochen ans Innenohr übertragen. Dein Ohr bleibt frei, und du hörst weiterhin alles, was um dich herum passiert.
Für Meetings ist das praktisch, weil es alle oben genannten Probleme von In-Ear-Kopfhörern löst: Dein Ohr ermüdet nicht, deine Stimme klingt natürlich, und du hörst weiter deine Umgebung – ob Zuhause, im Büro oder unterwegs.
Lerne Shokz OpenMeet und OpenComm2 kennen – gebaut für bessere Arbeitskommunikation
Zwei Modelle von Shokz nutzen diesen Ansatz konsequent und sprechen dabei unterschiedliche Typen von Nutzern an.
Shokz OpenMeet ist dein Headset, wenn du den Großteil deines Tages im Büro oder Homeoffice am Schreibtisch sitzt und ein Gerät für Meetings suchst, das du kaum bemerkst. Es sitzt wie ein Bügel über deinem Kopf und berührt deine Ohren erst gar nicht – es wiegt nur leichte 78 Gramm.
Der flexible Titanbügel und drei austauschbare Kissengrößen für die Schläfe lassen sich deinem Kopf anpassen; das ist auch für Brillenträger ideal.
Beim Sound kombiniert das Shokz OpenMeet Knochenschall mit einem zusätzlichen Lautsprecher: Stimmen klingen klar und – falls du Musik hören willst – bleibt der Klang voll.
Das Doppel-Mikrofon mit Qualcomms cVc-Rauschunterdrückung (Clear Voice Capture) filtert Hintergrundgeräusche zum größten Teil heraus, so dass deine Gesprächspartner dich hören und nicht die Geräusche in deiner Umgebung.
Der Akku hält vollständig geladen bis zu 15 Stunden; per USB-C-Schnellladen lädst du in 5 Minuten ca. 2 Stunden neue Laufzeit auf. Bluetooth 5.4 sorgt für bis zu 30 Meter Reichweite. Über eine Mute-Taste kannst du dich kurzfristig stummschalten.
Über den mitgelieferten Loop120-Adapter läuft es besonders stabil und ist unter anderem für Zoom zertifiziert; in den Audio-Einstellungen von Microsoft Teams wählst du es einfach als Gerät aus.
Shokz ist dein Headset, wenn du viel unterwegs bist. Statt Bügel über dem Kopf hat es ein Nackenband, das hinten um den Kopf läuft und dadurch stabiler sitzt und nicht verrutscht, wenn du zwischen den Calls durchs Büro läufst oder dich viel bewegst.
Sein Markenzeichen ist der ausklappbare Boom-Mikrofonarm, der sich nah an den Mund holen lässt und die Stimme dadurch sauber einfängt; nach dem Call schwenkst du ihn einfach nach oben weg.
Auch das OpenComm2 setzt auf Knochenschall, ein rauschunterdrückendes Mikrofon. Die Gesprächszeit beträgt bei einem voll aufgeladenen Akku bis zu 16 Stunden. Per 5-Minuten-Schnellladefunktion lädst du ca. 2 Stunden Akkulaufzeit.
Es ist Zoom-zertifiziert, per USB-C aufladbar, nach IP55 gegen Spritzwasser und Staub geschützt und lässt sich als Bluetooth-Headset mit Mikrofon für die Arbeit gleichzeitig mit zwei Geräten koppeln.
Fazit: Das beste Headset für Meetings ist das, das zu deinem Arbeitstag passt
Überlege dir, wie dein Tag durchschnittlich aussieht, denn das beste Headset für Meetings ist gleichzeitig auch das beste für deinen Alltag.
Sitzt du überwiegend am Schreibtisch und führst lange Calls? Dann ist das OpenMeet vermutlich deine beste Wahl: Es ist bequem, kaum spürbar und bietet eine hervorragende Sprachqualität.
Bist du eher in Bewegung, wechselst auch mal zwischen Schreibtisch, Meetingraum und unterwegs, und willst ein Gerät, das gut sitzt und ein überzeugendes Mikrofon hat? Dann entscheide dich für das OpenComm2.
Die Grundgedanken sind bei beiden Headsets gleich: Dein Ohr bleibt frei und du bleibst mit deiner Umgebung verbunden; außerdem klingt deine Stimme natürlich.
Das ist der ultimative Komfort, wenn du das Headset jeden Tag längere Zeit nutzt.

FAQs – Headset für Meetings
Eignen sich offene Headsets auch für laute Umgebungen?
Fürs Sprechen ist die Antwort ja: Das Mikrofon filtert Hintergrundgeräusche gut heraus, sodass dich dein Gegenüber klar versteht. Beim Zuhören solltest du aber wissen, dass du, weil deine Ohren offen bleiben, auch die Umgebung hörst.
Funktionieren die Headsets mit Microsoft Teams und Zoom?
Ja. Beide lassen sich per Bluetooth oder über den USB-Adapter mit PC und Handy verbinden und in den Audio-Einstellungen deiner Meeting-Software auswählen.
Kann ich mit einem Headset für Meetings auch Musik hören?
Ja, selbst wenn Headsets in erster Linie fürs Reden konzipiert sind, kannst du damit ebenso Musik, Podcasts oder Hörbücher hören.



